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Harmonika-Club 1933 Mannheim-Feudenheim
 

Der Grill-Report

In diesem Jahr fand das HCF-Grillfest erstmals im Anwesen der Familie Brenk in der Schillerstr.35 statt. Höchst erfreulich war, dass fast alle Mitglieder den neuen Weg gefunden hatten. Die Veranstaltung war somit fast „ausgebucht“.
Obwohl es zeitweise regnete und somit nicht gerade die Super-Voraussetzungen gegeben waren, haben sowohl die Teilnehmer als auch das Auf- und Abbau-Team diese kleine Misslichkeit locker weggesteckt. Im Garten war eine wunderbare Zeltlandschaft zu besichtigen (Hauptzeltmeister Gerhard Brenk), die einem an Zirkus-Atmosphäre oder – je nach Geschmack – an ein Beduinendorf erinnerte. Das Hauptzelt wurde um 3 Kleinzelte „abgerundet“, so dass Essen, Grill und Gäste allesamt im Trockenen saßen bzw. dort ihrer aufopferungsvollen Arbeit (Klaus Dörr als Gas-Grill-Master) im Trockenen nachgehen konnten.
Die Menü-Auswahl war wieder „vielschichtig“(Arrangement und so alles drumherum in den bewährten Händen von Hildegard Brenk), so dass nicht nur die traditionellen Fleischesser, sondern auch vegetarische und sonstige bisherige Minderheiten bereits genüsslich den Abstand zur Hauptverköstigung verringern konnten. Die Zutatenlieferer/innen ließen sich auch diesmal nicht lumpen und servierten Bestbewährtes, so dass die Kontinuität auch hier in keinster Weise litt.
Bei den Getränken gab es auch nichts zu meckern. Allerdings konnte man nicht das am Abend zuvor besprochene „Kühlungs-Event“ (Kombination aus Eis, Wasser und Salz) begutachten , da im Zeitalter des technischen Fortschritts sogar elektrische Kühlboxen zur Verfügung standen und die rustikale Art des Kühlens somit als entbehrlich angesehen wurde.
Zur musikalischen Bereicherung trugen Christian Oberbauer und seine beiden Töchter Julia und Helena bei, die sich auf den Spuren ihres Vaters offensichtlich bereits musikalisch mit Piazolla anfreunden können. Es war auch dieses Jahr wieder schön, dass so wieder anspruchsvolle Akkoredonmusik zu hören war. Für angeregte Unterhaltung der gut platzierten Gäste war vorher und hinterher allemal noch genügend Zeit. Zu späterer Stunde packte auch Manfred Gember seine Gitarre aus und regte  zahlreiche Sänger zur Pflege der deutschen Stimmungsmusik an. Da dies nicht wesentlich über 22.00 Uhr hinaus dauerte, gab es jedenfalls auch aus der Nachbarschaft keine Probleme.
Nicht zu vergessen sind bei der Berichterstattung auch die Cocktails, die Silke Brenk zur Verköstigung anbot. Egal, ob „Feuert los“ oder „Caribean Fantasy“, ob mit oder ohne Alkohol, nicht wenige ließen sich so zu einem Abstecher verleiten.
Schade war an diesem Abend nur, dass unser Ehrenmitglied und langjähriger Hof-Gastgeber Erich Krampf nicht dabei sein konnte. Mit einer Karte grüßten ihn deshalb alle Teilnehmer.
Als Fazit bleibt somit festzuhalten:
Eine Premiere, die nach Fortsetzung ruft. Dank (ich erlaube mir für alle zu sprechen) gebührt vor allem den Gastgebern - Familie Brenk-, die viel Zeit (und sonstiges) in das Gelingen dieses schönen Abends  investiert haben und Dank auch an die Mitglieder, die bei dieser Club-Veranstaltung  „mitgezogen“ haben.


Roland Weber


 
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