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Harmonika-Club 1933 Mannheim-Feudenheim
 
Der Weg zum Akkordeon

Warum überhaupt ein Instrument erlernen?
Die Beschäftigung mit Musik und das Erlernen eines Instrumentes fördern die Intelligenz und Konzentration, schaffen neue Erlebnisse, erweitern den Erfahrungshorizont, fördern das Selbstbewussten und regen die Phantasie an – und vor allem bringt es Freude.
Und warum ausgerechnet Akkordeon?
Der Geschmack ist bekanntlich unterschiedlich und das gilt auch für die Auswahl und die Beziehung zu einem Instrument. Bevor man sich für ein Instrument entscheidet, sollte man nicht nur seine vielleicht erste Zuneigung, sondern auch das Umfeld und die Konsequenzen bedenken. Dazu gehören die Lernbedingungen, die Verwendungsmöglichkeit und auch die Kosten. Für das Akkordeon spricht dabei vieles – gerade für Angfänger. Für das Akkordeon spricht auch, dass es in einem Orchester eingesetzt werden kann und das Erlernen dort auch sich positiv auf das soziale Verhalten auswirken wird.
Leider hat das Akkordeon mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Da hilft nur die eigene Information und z.B. auch einmal ein Konzertbesuch. Dort wunderte sich schon mancher im Nachhinein über seine frühere Meinung. Den meisten ist gar nicht bewusst, wie oft z.B. bei Filmmusik oder Hintergrundmusik ihre Stimmung durch Akkordeonmusik allein oder im Zusammenklang mit anderen Instumenten beeinflusst wurde.
Das Akkordeon kann man für viele verschiedene Musikstile einsetzen: Tango (Piazolla), Musette (Valse Roulette ?), Volksmusik, Rock, Pop, Jazz (Take Five) , Klassik, u.v.m. evtl.

Das Akkordeon erzeugt ganz verschiedene Klangfarben. Es kann feierlich und erhaben klingen wie eine Orgel (irgendwas von Bach), schrill oder gesellig wie eine Mundharmonika (Moments for Morricone), tuten wie ein Schiff oder rattern ein Zug (Chattanooga) oder wie tausend kleine Mäuse, die auf einem Speicher tanzen (Tanz der Mäuse auf dem Speicher). Es kann einschmeicheln, besinnlich klingen oder auch richtig „fetzen“. Im Orchester kann man damit ein ganzes Symphonieorchester ersetzen. (auch Klangbeispiele?)
Akkordeons gibt es in allen Größen. Es ist also das ideale Instrument für Groß und Klein. Und auch zu bedenken: Ein Akkordeon kann man überallhin mitnehmen.
Auf dem Akkordeon kann man auch allein mehrstimmig spielen. Man kann damit auch Stimmung machen und zur Unterhaltung in Gesellschaften beitragen. Man ist also nicht auf eine Begleitung angewiesen um „richtig“ Musik zu machen.
Aber dennoch: In einer Gemeinschaft spielen macht meistens noch mehr Spaß und so kann man im Orchester oder in Spielgruppen zusammen Musik machen. Unterricht sollte und muss die Entwicklung immer begleiten. Je mehr gelernt wird, um so spannender und unterhaltender wird das gewählte Hobby. Schon die Jüngsten können sich im Orchester kennen lernen und gemeinsam musizieren.


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